Fakten & Folgerungen

Die OASE (mit Martinsbergtunnel) war eine für die Bevölkerung unakzeptable Lösung, trotzdem seitens Behörden sehr viel guter  Arbeit geleistet wurde. Einen weiteren Flop will niemand.

Geographisch ist und bleibt  Aargau auch künftig ein Verkehrsengpass zwischen den dicht besiedelten Gebieten östlich und westlich sowie nördlich und südlich des Kantons.

Vor allem die Wirtschaft ermöglicht der Bevölkerung nach Wohlstand zu streben. Dies ist jedes Schweizers unveräusserliches Grundrecht.

Ein aus den wichtigen Indikatoren für Wohlstand und Freiheit ist und bleibt die Mobilität. Als Bewegungsfreiheit gehört die Mobilität zu Grundrechten aller Schweizer. Sie ist nicht zu schmälern.

Güter- u. Personentransport ist und bleibt auch in der Zukunft das Rückgrat der Wirtschaft. Weder schweizer Unternehmen noch deren Beschäftigten sollen unter Transportproblemen leiden.

Der Staat, als Garant bürgerlicher Freiheiten, vernachlässigt seit Jahrzehnten den Strassennetzausbau. Der Strassenneubau scheint ein ‘Tabu’ zu sein. Dieses falsche Paradigma soll sich ändern.

Wachsende Bevölkerung bedeutet in der Schweiz nachweisbar überproportionales Verkehrsbedarfachstum (PKW 's 1969: AG121..., / 2022: AG590… = ca. 5x in 50 Jahren).

Wenn eine Strasse zwischen A und B mit einem DTV 20'000 (durchschnittlicher täglicher Verkehr) überlastet, wird eine zweite AB-Strasenverbindung logischerweiseden DTV etwa halbieren.

In Land und Stadt sind die Strassen primär zum Fahren da. Velo- und Fussgängerwege beseitigen keine MIV- und ÖV-Stau. Zuerst sollen Kernprobleme und nicht Nebensachen gelöst werden.

Falsche Lösungsmassnahmen sind: ‘Verkehrsberuhigung‘ (bis zum Stillstand?), Velo- u. Fussgängerwege (als Strassenersatz?), Flickerei an akuten Brennpunkten statt genereller Gesamtplan. 

Nur breite Publizität, öffentlicher Druck auf die Politik und Verwaltung, kann suboptimale Lösungen verhindern. Der OASE-Flop entstand hinter geschlossener Tür, ohne Partizipation Betroffener. 

Zu kleiner Rrojekt-Perimeter verringert Realisierungschancen einer Gesamtlösung. Im Funktionsraum kaum Lösbares soll grossräumiger gelöst werden können.

Ohne weitsichtige Einbezug von neuen Technologien (Wasserstoff, KI, usw., Beispiel: www.epfl.ch/labs/luts/research/research-projects/ ) wird das Planergebnis ‘kurzsichtig’ geraten.

Schikanen sind kleinliche, böswillige Quälereien für die Fahrer. Sie machen den Verkehr nicht fliessender und sollen aus Land- und Urban-Strassen entfernt werden. Signalisation genügt.

Benötigt wird Mut zur Vision, keine schmalspurige Lösungen. Das Geld soll heute in die Zukunft richtig investiert werden.