Stimmbürger aller Parteien und Kantone, ein starkes
«JA» für KOVI!


Kleinliche, infame Ausreden der Konzernloby und Politik werden uns nicht beirren!

Diese Volksinitiative verfolgt keine parteipolitischen Interessen und Ziele. Sie entspringt dem ganz natürlichen, allen Menschen angeborenen Gerechtigkeitssinn und unserem weltweit geschätzten humanen Geschichtsverständnis:

Wer Mensch oder Natur schädigt, soll sich verantworten und die Folgen tragen

Darauf beruht auch unser schweizerisches Rechtssystem. Es hindert jedoch einzelne, in der Schweiz ansässigen Konzerne nicht daran, im Ausland rücksichtslos grosse Schäden anzurichten, dort ungestraft Ressourcen und Leute zügellos auszubeuten, nach dem empörenden Motto: «Nach uns die Sintflut…»

Dürfen wir dem Unrecht schweigend zuschauen, gesetzlose Gräuel dulden? Eine alte, weise Antwort lautet: „fiat justitia, pereat mundus“. Die Gerechtigkeit ist immer überall dem Eigennutz voranzustellen und „die Rechtsverletzung an einem Platz der Erde an allen gefühlt wird“ (Kant, Zum ewigen Frieden, 1795). Beweisen wir, dass man uns keine Heuchelei vorhalten kann. Unsere humanitären Gesten werden geschätzt und nachgeahmt (Verdingkinder, BRD).

Die Welt schätzt die Schweizer humanitäre Gesinnung und Tradition. Unser Ruf verpflichtet! Wo wir es vergassen, mussten wir uns peinlich entschuldigen und Opfer entschädigen (Sklaverei, …). Höchste Zeit, unsere Gesetzgebung dort, wo sie Sozial- und Umweltunverträglichkeit zulässt, zu ergänzen. Tun wir es heute, morgen kann es kosten. Einige Länder haben ihre Legislative längst ergänzt (Frankreich, Niederlande, USA …), die Schweiz immer noch nicht.[1]

Das vorgeschlagene Gesetz hindert kein Unternehmen daran, im freien Wettbewerb weltweit Gewinn zu suchen, schützt aber vor gewissenslosen, raffgierigen Profiteuren. Firmen, die aus schweizerischem Sitz in fernen Drittweltländern skrupellos Schäden und Leiden verursachen und fürchten, zur Rechenschaft gezogen zu werden, verdienen unser Vertrauen nicht. Sie beweisen jahrelang, dass auf ihre ‘Selbstverantwortung’ kein Verlass ist.

Diese Konzerne mit ihren Lakaien pumpen gewaltiges Geld in verlogene Propaganda, um KOVI zu Fall zu bringen. Weder sie noch die Politik bieten eine echte Alternative zur KOVI. Glauben wir der Konzernlobby keine zwecks Verunsicherung von PR-Agenturen fabrizierten Scheinargumente, Unwahrheiten und bezahlten ‘Faktenchecks’! Lassen wir die KOVI nicht verballhornen und uns von eigennützigen Schlaumeiern und Demagogen manipulieren.

Ergreifen wir die historische Chance, die Schweiz unter Verteidigern der Humanität zu positionieren. Besinnen wir uns auf belegte (aber nicht durch «guter-punkt.ch»!) Fakten, eigenen vernünftigen Verstand, Fairnessempfinden und unsere guten Grundsätze: …„Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!“… Weiche du nicht den Übeln, sondern du sollst ihnen kühner entgegentreten! (Äneis, Vergil 70– 19 v. Chr.). Setzen wir unser Anliegen unbeirrt in die Tat um:

Stimmen wir ein überzeugtes, starkes
«JA» für die Konzernverantwortungsinitiative!

Ein NEIN würde heissen, die Schweiz erduldet eine Handvoll hemmungsloser, kriminell gieriger, von ihrer Macht trunkener Ganoven, die das Volk als Geisel für ihr unlauteres Profit-Treiben missbrauchen. Das darf nicht sein!

Ein NEIN würde unserem An sehen schaden, uns vor der Weltöffentlichkeit als Komplize der rücksichtslos globalisierenden Konzerne blossstellen und ihnen den Freipass für Untaten ausstellen. Lassen wir es nicht zu!

Ein NEIN= JA zum Gegenvorschlag würde die Schweiz und alle schweizer Firmen und Konzerne in der Welt als «Ehrlibschiesser» unter Generalverdacht stellen. Gesetz statt Verbalakrobatik! Taten statt Worte!

Ein JA zur KOVI würde allen Konzernen und Firmen in der Schweiz weltweit Respekt und Vertrauen verschaffen, langfristig einen Konkurrenzvorteil bringen und den Marktzugang erleichtern. Deshalb: Engagiertes JA zur KOVI!

 

Contact

Photo used under Creative Commons from broo_am  © 2015 All rights reserved.